Labg. Willi Eigner besuchte den jüdischen Friedhof
 
 
v. l. F. Dvorak, Labg. W. Eigner, Mag. M. Duscher, Hr. u. Fr. Sinai, Dr. G. Spann, STR M.Enzmann
 
Tief beeindruckt zeigte sich Landtagsabgeordneter Willi Eigner über die Erhaltungsarbeiten am jüdischen Friedhof. Er überzeugte sich persönlich über den Einsatz der vom Land gewährten Subventionen: 2008 wurden zur Gräbersanierung über 4000 €, 2009 weitere 5.700 € an Unterstützung gewährt.
Prof. Gustav Spann, Obmann des Komitees, und Erich Sinai, als Vertreter der IKG (Israelitischen Kultusgemeinde) und der Chewra Kadisha, bedankten sich beim Landtagsabgeordneten Eigner für diese großzügige Unterstützung: „Mit diesen Mitteln konnten allein 2009 über 10 Gräber renoviert werden“, betonte Spann. Und er hob hervor, dass das Land die einzige öffentliche Institution ist, die das Komitee unterstützt: „Wir haben im heurigen Frühjahr die Präsidentschaftskanzlei, das Bundeskanzleramt, Finanz-, Unterrichts- sowie Wissenschaftsministerium angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Wir bekamen viel Lob und Dank, Geld allerdings keines. Man vertröstete uns seitens des Bundes, der eigentlich durch das Washingtoner Abkommen verpflichtet wäre, jüdische Friedhöfe zu erhalten, auf einen längeren Zeitraum ehe finanzielle Mittel ausgeschüttete werden, man müsse die Situation noch evaluieren.“
In Klosterneuburg ist die Situation „evaluiert“: 650 Gräber gibt es am Friedhof, über 50 wurden bereits fachmännisch restauriert.
Landtagsabgeordneter Eigner seinerseits bedankte sich für die Initiative des Komitees und hielt fest: „Ich werde mich auch 2010 – trotz schwieriger Budgetsituation – für eine Subvention an das Komitee einsetzen. Dieses wunderbare Kulturerbe hier muss erhalten werden.“

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